Anna Lena Schüller und Felix Hoberg holen Punkte bei den LVN-Regions-Vergleichskämpfen

Kräftemessen der Leichtathletinnen und Leichtathleten der Jahrgänge 2004 bis 2007 um die Podiumsplätze mit den drei anderen Regionen des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein

Engelskirchen/Euskirchen. Zum zweiten Mal fanden die Regionsvergleichskämpfe im Leichtathletikverband Nordrhein statt, in denen die Regionen in einer Mannschaftwertung ihr stärkstes Team suchen – dieses Mal in Euskirchen, im süd-westlichsten Zipfel unseres Verbandes.

Die Bedingungen waren hervorragen, das Wetter bestens. Anna Lena Schüller (W14) und Felix Hoberg (M15) vom VfL Engelskirchen waren als einzige aus dem ehemaligen Kreis Oberberg auf der Nominierungsliste, und sie waren erfolgreich!

Anna Lena konnte den 300m-Lauf für sich entscheiden und die maximale Punktzahl für die eigene Region Südost mitnehmen. Den vorherigen Hochsprung musste sie leider wegen dem doch ungünstig gelegten Zeitplan bei guten 1,52m noch im Wettbewerb befindlich abbrechen. Auch ihr 100m-Sprint (13,20 Sekunden) konnte sich sehen lassen. Die anschließende Staffel hat dann allen Aktiven viel Spaß gemacht. Leider musste vor Ort bei der Staffel-Besetzung improvisiert werden. Auch Felix Hoberg holte Punkte für das Team und lief die 800m ist guten 2:11,69 Minuten.

Das Team des LVN Südost landete in allen vier Altersklassen auf dem vierten Platz unter den vier LVN-Regionen. Schade, denn es wäre deutlich mehr drin gewesen. Die Leistungen – nicht nur von Anna Lena und Felix – waren ja da. Die Organisation des Teams vor Ort und in den Planungen vorab sind jedoch verbesserungswürdig. Erzielte Leistungen wurden teilweise nicht anerkannt und viele Startplätze blieben unbesetzt, obwohl genug Athleten anwesend waren. Und wo die anderen Teams auf Platz zwei und drei noch wichtige Punkte sammelten, stand bei uns häufig eine Null.

Das sollte Ansporn für die Ausrichter und Organisatoren sein, es nächstes Jahr besser zu machen. Die Athletinnen und Athleten haben vor Ort ihr Bestes gegeben. Nicht umsonst heißt es in der Ausbildungsordnung von Kamprichtern: „Der Athlet steht im Mittelpunkt.“ An einigen Stellen konnte man an diesem Tag daran Zweifel haben.

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